Psoriasis Soforthilfe

Schuppen, rote Haut und Juckreiz behandeln

  • Schuppenflechte ist chronisch und nicht ansteckend

  • Hauptsymptom sind begrenzte, rote, schuppige Hautareale

  • Foto Diagnose ist 1. Behandlungsschritt

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Typische Psoriasis Symptome

  • Gerötete, mit silbrig-weißen Schuppen bedeckte Hautstellen (“Plaques”)

  • Ggf. Juckreiz, Brennen und Schmerzen

  • Nagelpsoriasis: krümelige, eingezogene oder abgehobene Nagelplatte, gelb-bräunliche Verfärbung des Nagels

Wie funktionierts?

Wie sieht Psoriasis aus?

Schuppenflechte Ellenbogen

Schuppenflechte Knie

Schuppenflechte Kopfhaut

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Schuppenflechte erkennen und behandeln

Das Wichtigste in Kürze

  • Schuppenflechte (Psoriasis) ist eine chronische, nicht ansteckende Hauterkrankung.

  • Betroffene leiden unter starker Schuppenbildung auf roten, verdickten Hautarealen.

  • Typische Hautstellen sind die Streck- und Beugeseiten der Extremitäten, die Kopfhaut, das Gesicht sowie die Handflächen und Fußsohlen.

  • Schuppenflechte ist genetisch bedingt und wird durch verschiedene Trigger ausgelöst.

  • Schuppenflechte ist nicht heilbar, kann jedoch durch topische, physikalische und systemische Behandlungsansätze therapiert werden.

  • Für die Diagnose Psoriasis reicht meist die einfache Blickdiagnose.

Was ist Schuppenflechte?

Bei der Schuppenflechte, auch Psoriasis genannt, handelt es sich um eine chronische, entzündliche, nicht ansteckende Hauterkrankung. Neben Haut und Nägeln kann die Krankheit auch Gelenke und Organe befallen. Psoriasis verläuft in der Regel in Schüben mit symptomfreien Intervallen, kann sich jedoch auch dauerhaft manifestieren. Von der Schuppenflechte betroffen sind in Deutschland 1–2% der Bevölkerung.

Was sind typische Schuppenflechte Symptome?

Typische Symptome der Psoriasis sind silbrig-weiße Schuppen auf begrenzten, roten Hautstellen - sogenannte Plaques. Diese kommen häufig beidseitig insbesondere an den Beuge- und Streckseiten der Extremitäten (Ellenbogen, Knie), an der Kopfhaut sowie an Rumpf, Gesicht, Ohren, Handflächen und Fußsohlen vor. Juckreiz tritt bei knapp 60% der PatientInnen auf und kann den Verlauf durch das folgende Kratzen negativ beeinflussen.

Neben der Haut sind bei der Psoriasis häufig auch die Nägel betroffen. Eine solche Nagelpsoriasis kann sich unterschiedlich äußern:

  • Tüpfelnagel (eingezogene Nagelplatte)

  • Ölfleck (begrenzte, gelb-bräunliche Verfärbung)

  • Nageldystrophie (auch: Krümelnagel)

  • Onycholyse (abgehobene Nagelplatte)

Formen der Schuppenflechte

Unterschieden wird bei der Schuppenflechte zwischen Typ 1 und Typ 2 Psoriasis:

Psoriasis Typ I
  • Manifestiert sich vor dem 40. Lebensjahr

  • Betrifft 60 - 70% der PatientInnen

  • Häufig genetisch bedingt

  • Häufig schwerer Verlauf

Psoriasis Typ II
  • Manifestiert sich nach dem 40. Lebensjahr

  • Betrifft 30 - 40% der PatientInnen

  • Selten genetisch bedingt

  • Häufig milder Verlauf

Zusätzlich zu den zwei Manifestations-Typen wird bei der Schuppenflechte zwischen verschiedenen Verlaufs- und Sonderformen unterschieden:

  • Psoriasis vulgaris / Plaque-Psoriasis: Häufigste Form

  • Psoriasis guttata: Tropfenförmige Hautveränderungen

  • Psoriasis nummularis: Münzgroße Hautveränderungen

  • Psoriasis geographica: Flächenhaft ausbreitende Hautveränderunge

  • Erythrodermische Psoriasis: Psoriasis vulgaris befällt mind. 75% der Körperoberfläche; Häufig mit Ödemen, Haarausfall und Krankheitssymptomen

  • Psoriasis inversa: Vorwiegend an Hautfalten und den Beugeseiten der Extremitäten (z.B. Armbeuge, Leiste, Achseln)

  • Psoriasis palmaris et plantaris: Vorwiegend an Handflächen und Fußsohlen

  • Psoriasis-Arthritis: Entzündung der Gelenke (z.B. Hände, Füße oder Wirbelsäule)

  • Psoriasis pustulosa: Zusätzliche Pustelbildung

Schuppenflechte Ursachen

Im Normalfall wandern die Zellen der obersten Hautschicht (sogenannte Keratinozyten) innerhalb von 4 Wochen an die Hautoberfläche, wo sie absterben und verhornen. Dieser Prozess ist bei der Schuppenflechte fast 8 mal so schnell. In der Folge sammeln sich die abgestorbenen Hautzellen an der obersten Hautschicht und es kommt zu verdickter, schuppiger Haut, sogenannten Plaques.

Die Hautkrankheit Psoriasis vulgaris entfaltet sich, wenn eine genetische Prädisposition mit exogenen oder endogenen Faktoren, sogenannten Triggern, zusammentrifft. Unter diese Trigger fallen:

  • Infektionen (z.B. durch Streptokokken)

  • Medikamente (z.B. Betablocker)

  • Mechanische oder physikalische Reize (z.B. Verletzungen, Kratzen, starke Sonneneinstrahlung)

  • Alkoholkonsum, Rauchen

  • Klima (z.B. extreme Hitze oder Kälte)

  • Psychosoziale Stressoren

  • Komorbide Erkrankungen (z.B. Autoimmunerkrankungen, Angststörungen)

Wann zum Arzt?

Um einen akuten Psoriasis Schub einzudämmen und zukünftige Schübe zu verhindern, sollten länger anhaltende oder wiederkehrende Hautveränderungen unbedingt von einem Facharzt der Dermatologie begutachtet werden. Das gilt insbesondere für Personen, die körperlich und psychisch unter den Symptome leiden oder mit Sonderformen der Psoriasis (z.B. Psoriasis-Arthritis) zu tun haben.

Da Psoriasis häufig mit anderen Erkrankungen komorbid auftritt - darunter Typ-2-Diabetes, Bluthochdruck und chronisch-entzündliche Erkrankungen (z.B. Morbus Crohn) - ist eine frühzeitige Diagnose sowie das Ausschließen jedweiliger Komorbiditäten von großer Bedeutung.

Diagnose

Die richtige Diagnose ist Grundvoraussetzung für eine effektive Behandlung - das gilt auch für chronisch-entzündliche Erkrankungen wie die Schuppenflechte. Dafür reichen dem Arzt in der Regel Informationen zur Krankengeschichte (Anamnese) sowie ein Blick auf die Hautveränderungen. Ein zusätzlicher Index ist bei der Schuppenflechte ist der sogenannte PASI (Psoriasis Area and Severity Index). Dieser Wert dient der Einteilung des Schweregrades in leichte, mittelschwere und schwere Psoriasis.

Easyderma knüpft hier an: Ein paar Fragen zu Deiner Hautgesundheit sowie Fotos der betroffenen Hautstellen bieten unseren Dermatologen genügend Informationen, um eine akkurate Diagnose stellen zu können und Deine individuelle Behandlung zu starten.

Zusätzlich zu der Blickdiagnose können Haut- oder Nagelproben helfen, Psoriasis von Erkrankungen mit ähnlichen Symptomen - wie etwa Pilzinfektionen - zu differenzieren. Dies ist in der Regel jedoch nicht notwendig.

Psoriasis behandeln

Ist Schuppenflechte heilbar?

Psoriasis ist leider nicht heilbar, kann jedoch durch moderne Therapien ausgebremst und in Schach gehalten werden. Welche Therapien sich dabei am besten für Dich eignen, hängt von Form, Verlauf und Schwere der Schuppenflechte ab:

  • Basistherapie
    Alle PatientInnen sollten eine lokale, topische Basistherapie mit Harnstoff und Salicylsäure erhalten. Diese Wirkstoffe wirken immunhemmend und schuppenlösend. Zusätzlich dazu können Wirkstoffe wie Glucocorticoide oder Vitamin-D-Analoga  topisch aufgetragen werden.

  • Phototherapie
    Bei mittelschwerer und schwerer Psoriasis kann eine UV-Lichttherapie der betroffenen Stellen sinnvoll sein. Dadurch wird die Zellteilung verlangsamt und es entstehen weniger Hautschuppen.

  • Systemische Therapie
    Bei mittelschwerer und schwerer Psoriasis sowie bei Psoriasis-Arthritis kann die Einnahme oder das Spritzen von Medikamenten helfen. Häufig eingesetzte Wirkstoffe sind hier Retinoide, Fumarsäureester und Immunsuppressiva. Eine neue, gentechnisch erzeugten Wirkstoffgruppe sind die sogenannten Biologika.

Psoriasis Selbsthilfe

Wer unter Psoriasis leidet, kann das Ausmaß der Symptome sowie die Schub-Intervalle selbst beeinflussen. Dabei spielt ein gesunder Lebensstil eine große Rolle.

  • Kontinuierliche Hautpflege mit rückfettenden Cremes, Salben und Ölen

  • Vermeiden von Triggern

  • Erlernen von Stressresilienz und Entspannungstechniken

  • Gesunde Ernährung mit wenig Alkohol / Nikotin

Achtung!

Eigenständiges Ausdrücken von Pickeln und Mitessern ist strengstens untersagt. Das gilt insbesondere für Pickel an der Oberlippe, auf dem Nasenrückens und zwischen den Augen (“Tödliches Dreieck”). Hier können Keime über die Gefäße und Lymphbahnen ins Gehirn gelangen und gefährliche Entzündungen oder Thrombosen hervorrufen.

Du leidest unter Schuppenflechte? ▷ EasyDerma hilft Dir!

Schuppenflechte ist eine häufig vorkommende, nicht ansteckende Erkrankung. Trotzdem werden Betroffene heute noch stigmatisiert und diskriminiert. Die Folge können Selbstzweifel, Scham und sozialer Rückzug sein.
Die Telemedizin-Technologie von easyDerma bietet PatientInnen die Lösung und ermöglicht eine effektive Behandlung von zertifizierten Dermatologen - völlig anonym und diskret!

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Dr. med. Nursel Yesilkus

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Der Medizinische Beirat von Wellster Healthtech verantwortet die medizinischen Inhalte und Prozesse. Er stellt sicher, dass die Empfehlungen und Produkte auf Basis belegbarer Fakten erfolgen und die Qualität durchgängig auf einem hohen Niveau bleibt.

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Fragen und Antwort

Hier findest Du Fragen, die uns kürzlich gestellt wurden. Solltest Du noch weitere Fragen haben, dann melde Dich jeder Zeit bei uns.

Wer ist easyDerma?

easyDerma ist eine Plattform, die es sich zur Mission gemacht hat, Menschen mit Hauterkrankungen zu helfen. Durch Telemedizin-Technologie kannst Du bei easyDerma auf einem diskreten, bequemen und preisgünstigen Weg eine effektive Behandlung von approbierten Ärzten erhalten.
Hierbei bieten unsere Ärzte den Nutzern eine komfortable und vertrauenswürdige Gesamtlösung aus Beratung und Rezept, ohne einer oft unangenehmen persönlichen Begegnung. Wir ermöglichen den Patienten die Freiheit, sich 7 Tage die Woche, 24 Stunden am Tag beraten zu lassen - völlig frei von Schamgefühlen und negativen Stimmungsbildern.
Das easyDerma Team hat seinen Sitz in München und arbeitet seit 2018 als dynamisches Team zusammen.

Muss ich mit dem Dermatologen sprechen?

Nein, ein Gespräch ist nicht notwendig. Der Dermatologe macht seine Diagnose anhand von drei Fotouploads von dir und deinem medizinischen Fragebogen. Niemand außer deinem behandelnden Hautfacharzt hat Zugang zu den Aufnahmen.

Wann kann ich mit einer Diagnose und wann kann ich mit einer Behandlung rechnen?

Die hautärtzliche Diagnose folgt meist innerhalb von 24h; spätestens jedoch nach 48h. Deine persönliche Behandlung bekommst du dann spätestens 2-3 Tage nach Diagnose nach Hause geschickt.

Wie stellt easyDerma die medizinische Leistung sicher?

easyDerma stellt den Kontakt ausschließlich zu zugelassenen Ärzten mit langjähriger Berufserfahrung her. Zu jedem Zeitpunkt möchte easyDerma sicherstellen, dass Du den besten Service mit der höchsten Sicherheit bekommst. Aus diesem Grund hat easyDerma in Zusammenarbeit mit Deutschlands führenden Dermatologen einen Fragebogen erstellt, der Deine persönliche Krankengeschichte berücksichtigt und eine auf Dich zugeschnittene Medikation ermöglicht.

Zudem hat easyDerma einen medizinischen Beirat, in dem uns Mediziner mit ihrer Expertise in den relevanten Fachgebieten beratend zur Seite stehen. Beispielsweise wurde auch unser Diagnoseverfahren von diesem Gremium unter der Leitung von klinischen Chefärzten erstellt.